Fachforum 120 min.

Youth Work under pressure

Mittwoch, 29.03.2017 • 11:30 Uhr • JINT, National Agency Erasmus+ Youth in Action BE-FL

Auf dem 2. Kongress der Europäischen Jugendarbeit 2015 in Brüssel erörterten 500 Fachkräfte der Jugendarbeit und jugendpolitische Stakeholder Möglichkeiten für eine gemeinsame Basis von Jugendarbeit in Europa. Dabei legten sie besonderen Wert auf die Relevanz von Jugendarbeit im Sinne ihres Beitrags zur Weiterentwicklung der Demokratie in Europa. Es wurde zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen, die Inklusion von Jugendlichen mit geringeren Möglichkeiten zu fördern und diejenigen anzusprechen, die durch das soziale Raster fallen.
Das Europäische Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION hat durch seine Beiträge zum verstärkten Zusammenhalt von Gesellschaften und die Förderung der Entwicklung von Jugendarbeit  hohe Anerkennung erworben. Nach den Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen entwickelte sich der Kampf gegen gewalttätige Radikalisierung und Extremismus und die Förderung von Toleranz unter Jugendlichen zu einem politischen Thema, wenn Jugendarbeit ins Blickfeld rückte.
Gleichwohl werden Strukturen der Jugendarbeit beispielsweise im Vereinigten Königreich geschwächt und in anderen Ländern wie Griechenland oder Spanien ist Jugendarbeit vom Abbau der finanziellen Förderung bedroht. Auch andernorts ist eine fortschreitende Erosion im Bereich der Jugendarbeit erkennbar. Wie passt das zusammen? Welche Handlungsmöglichkeiten bleiben der Jugendpolitik und der Jugendarbeit? Setzen Sie sich mit Fachleuten der europäischen Jugendarbeit an einen Tisch und diskutieren Sie mit ihnen über Möglichkeiten für die künftige Jugendarbeit.

Referenten:

  • Howard Williamson,University of South Wales (UK)
  • Panos Poulos, Board of the European Youth Centres Network – ENYC (GR)
  • Przemysław Sadura, Instytut Socjologii Uniwersytet Warszawski (PL)
  • Fréderique Loones, De Ambrassade (BE)

Moderation: Wout van Caimere